Bank of Scotland Annahmequote

Akzeptanzrate der Bank of Scotland

Startschuss für die Unternehmensübernahme gegeben Für die holländische Bank ABN AMRO bringt dies eine schwere Aufgabe näher: Fortis oder Barclays? Wenn ABN AMRO das erhöhte Übernahmeangebot von Fortis annimmt, wird die Bank zerlegt. Das Aktionariat der Fortis-Finanzgruppe mit Sitz in Belgien und den Niederlanden hat den Startschuss für die beabsichtigte Akquisition der holländischen Bank ABN AMRO getroffen, die mit Partnerunternehmen durchgeführt werden soll.

Mit großer Zustimmung haben die Aktionäre des dänischen Teiles von Fortis am kommenden Wochenende (6. August 2007) in Brüssel für diesen Maßnahmenkatalog gestimmt. Zugleich genehmigten sie die zur Refinanzierung notwendige Kapitalerhöhungen in Höhe von 13 Mrd. E. Zusammen mit der Royal Bank of Scotland (RBS) und der spanische Bank Banco Sandter gründet Fortis ein Bankenkonsortium, das seit einigen Wochen die Akquisition von ABN AMRO vorhat.

Der Verwaltungsrat zieht jedoch eine Verschmelzung mit der British Barclays Bank vor, die ihr Übernahmeangebot am vergangenen Wochenende amtlich gemacht hat: Sie offeriert 67,5 Mrd. EUR für ABN AMRO, 37 Prozentpunkte in Bargeld und den restlichen Teil in eigenen Anteilen. Andererseits bieten die Konsortien bessere finanzielle Bedingungen. Sie will 71,1 Mrd. EUR auszahlen, 93% davon in Bargeld.

Bei Fortis ist die Kapitalmaßnahme eine der grössten, die je in Europa durchgeführt wurde. Rund 95 Prozentpunkte haben auf der ausserordentlichen Generalversammlung in Brüssel für diesen Weg gestimmt und etwa ebenso viele haben die Akquisition von ABN AMRO unterstützt. Die niederländischen Niederlassungen von Fortis sind im Visier, die Konsortialpartner sind in anderen Geschäftsbereichen tätig.

Im Falle einer Verschmelzung beabsichtigt der Konzern, die Dachmarke ABN AMRO zu behalten und den Hauptsitz der zusammengeführten Grossbank in Amsterdam zu beziehen. Schon seit langem war der Verwaltungsrat von ABN AMRO klar für eine Verschmelzung mit Barklays. Aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile des Konkurrenzangebots hat er sich nun jedoch entschieden, den Anteilseignern eine Verabschiedung zugunsten von Barbeclays oder des Konsortiums nicht zu empfehlen. Dabei hat er sich für eine Verabschiedung entschieden.

Die jüngsten Erklärungen von ABN AMRO CEO Rijkman Groenink zugunsten von Barclays wurden am vergangenen Wochenende in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Genossenschaftsunternehmen abgelehnt. Die Aktionäre von ABN AMRO haben bis zum vierten Quartal Zeit, das Übernahmeangebot der Barclays Bank zu akzeptieren, kündigte die englische Bank am kommenden Donnerstag in London an.

Wird eine Annahmequote von 80 Prozentpunkten erreicht, unterliegt das Angebot keinen weiteren Vorbedingungen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 13. Mai sollen die Aktionärinnen und Aktionären von Barclays beschliessen, ob sie das Angebot für ABN AMRO unterstützen. Vier Tage später, am kommenden Freitag, werden die ABN AMRO-Aktionäre über beide Angebote nachdenken.

Außerdem benötigen sie eine Akzeptanzquote von 80 vH.

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