Höhe Vorfälligkeitsentschädigung Berechnen

Betrag der Vorauszahlungsstrafe berechnen

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung eines Baukredits ist die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung schwieriger zu berechnen und nicht begrenzt. Der Betrag der Vorfälligkeitsentschädigung ergibt sich aus der Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem neuen Kreditzinssatz. Berechnen Sie die Vorauszahlungsstrafe nach dem Aktiv-Passiv-Verfahren: Wenn Sie mehr Geld von Ihrem Sparkonto abheben wollen, als der von der Bank gewährte Monatszuschuss tatsächlich ohne Vorankündigung zulässt, können Sie mit dem Vorabzinsrechner die aufgelaufenen Vorabzinsen berechnen. Um die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen, müssen viele Einzelpunkte berücksichtigt werden.

Kreditverträge: Betrag der Vorfälligkeitsentschädigung - deubnerverlag

In einem Kreditvertrag zwischen einer Hausbank und einem Konsumenten hat der BGH festgestellt, dass die AGB-Klausel, nach der im Fall einer vorzeitigen vollständigen Rückzahlung des Kredits die zukünftigen Sondertilgungsansprüche des Konsumenten bei der Bemessung der Vorfälligkeitsentschädigung nicht berück sicht werden, erlischt. Sofern den Darlehensnehmern innerhalb der Festzinsperiode besondere Rückzahlungsrechte gewährt werden, beinhalten die "Sondervereinbarungen" des Darlehensvertrages folgende Bestimmung: "Zukünftige Sonderrückzahlungsrechte werden bei der Ermittlung von Verzugszinsen im Zuge der vorzeitigen Rückzahlung des Kredits nicht miteinbezogen.

"Die Anfechtungsklage gegen die Anwendung dieser Bestimmung hat das LG zurückgewiesen und ihr vom OLG zugestimmt. Der angefochtenen Bestimmung steht die gerichtliche Überprüfung nicht entgegen. Gemäß 307 Abs. 3 S. 1 BGB sind diese Allgemeinen Geschäftsbedinungen unter anderem Gegenstand einer inhaltlichen Kontrolle, durch die von den gesetzlichen Bestimmungen abgewichene Bestimmungen getroffen werden.

Dies gilt für die reklamierte Bestimmung. Aus der Interpretation der umfassenden Formulierung geht hervor, dass sie aus der jeweiligen Perspektive eines durchschnittlichen Kunden, der kein rechtsvorbereiteter Kunde ist, in jedem Fall auch für die Bemessung einer Vorauszahlungsstrafe nach 490 Abs. 2 S. 3 BGB wegen einer außerplanmäßigen Beendigung des Darlehensvertrags durch den Kreditnehmer infolge der Wahrnehmung seiner legitimen Belange nach 490 Abs. 2 S. 1 BGB gilt.

Aufgrund dieser Interpretation weiche die angefochtene Bestimmung von den Rechtsvorschriften ab. Gemäß 490 Abs. 2 S. 3 BGB hat der klägerische Kreditnehmer dem Kreditgeber den durch die vorzeitige Beendigung entstandenen Verlust des Kreditgebers zu erstatten. Der Zinsverlust kann jedoch nur für den Zeitpunkt der gesetzlich geschützten Interessenerwartung des Kreditgebers ausgeglichen werden.

Der gesetzlich gesicherte Zinserwartungswert wird unter anderem durch ein vereinbartes Sondertilgungsrecht eingeschränkt. Damit wird das Recht des Kreditnehmers auf eine Teilrückzahlung des Valutatages begründet, ohne dass er zur Entrichtung einer Vorauszahlungsstrafe verpflichtet ist. Durch die Gewährung solcher Sondertilgungsansprüche, die regelmässig an gewisse Bedingungen geknüpft sind, gibt der Kreditgeber seine gesetzlich abgesicherte Interessenerwartung im Rahmen dieser Rechte von Anfang an auf.

Die angefochtene Bestimmung unterscheidet sich von diesen Prinzipien der Ermittlung der Vorfälligkeitsentschädigung nach 490 Abs. 2 S. 3 BGB zum Schaden des Kreditnehmers dadurch, dass dessen zukünftige Sonderrückzahlungsrechte, die die Interessenerwartung des Antragsgegners und damit die Höhe der von ihm im Kündigungsfall nach 490 Abs. 2 S. 1 BGB zu fordernden Vorfälligkeitsentschädigung betreffen, grundsätzlich von der Berechnungsmethodik ausgeklammert werden.

Der allgemeine Ausschluss von vereinbarten zukünftigen Sonderabschreibungsrechten von der Bemessung einer Vorfälligkeitsentschädigung hat zur Folge, dass es zu einer Überkompensierung des Antragsgegners kommt, die von der Schadensrechnung nicht erfasst wird. Sie ist daher mit den Grundideen der Rechtsvorschrift, von denen sie abweicht, nicht vereinbar und diskriminiert die Abnehmer der beschuldigten Person in unangemessenem Maße im Widerspruch zu den Anforderungen von Treu und Glauben. der Beklagte ist nicht berechtigt, die Abnehmer zu diskriminieren.

Ebenso wenig nennt die Antragsgegnerin irgendwelche Sachverhalte oder Hindernisse, die eine Nichtbeachtung zukünftiger Sonderabschreibungsrechte bei der Bemessung der Vorfälligkeitsentschädigung begründen können.

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