Sollzinsen Berechnen

Berechnung von Sollzinsen

Darf der Unternehmer für seine Kunden Sollzinsen berechnen? Aus den Sollzinsen werden die Habenzinsen berechnet, die für eine genehmigte Überziehung des laufenden Kontos anfallen. Auf dieser Seite können Sie mit dem Soll- und Effektivzinsrechner schnell und einfach die Soll- und Effektivzinsen eines Baukredits berechnen. Bei all diesen Fällen werden die Sollzinsen berechnet und anders ermittelt. Es wird zwischen festen und variablen Fremdkapitalzinsen unterschieden.

Welche Sollzinsen gibt es und wie werden sie errechnet?

Bis auf wenige Ausnahmefälle berechnet ein Darlehensgeber in der Praxis Verzugszinsen, sobald er einem Darlehensnehmer Gelder zur Verfügung stellt. Es gibt nur vereinzelt Sonderangebote, z.B. von einem Automobilhersteller, einem Einrichtungshaus oder von Lieferanten der Konsumelektronik, die zur Umsatzsteigerung einen zinslosen Darlehensantrag stellen. Weil solche Offerten jedoch sehr rar sind, müssen sich die Darlehensnehmer beim Abschluss eines Darlehens mit den Kreditzinsen auseinandersetzen.

Wodurch werden Sollzinsen ermittelt? Sollzinsen werden nach der simplen Zinsberechnungsmethode errechnet. D. h. bei der Sollzinsberechnung gibt es keine Aufzinsung. Der Sollzins für ein Darlehen errechnet sich aus dem in Anspruch genommenen Darlehensbetrag. Im Falle eines Ratenkredits ermittelt das Kreditunternehmen bei Vertragsabschluss den Gesamtbetrag der Zinses.

Die Kalkulation basiert auf dem Darlehensbetrag, dem Darlehenszins und der Darlehenslaufzeit. Der gesamte Darlehenszins wird in der Regelfall zum Darlehensbetrag addiert. Nach Hinzufügung der sonstigen Fremdkapitalkosten erhält der Darlehensnehmer den vollen Rückzahlungsbetrag. Wird ein Darlehen in Monatsraten getilgt, wird dieser Gesamtbetrag durch die Tilgungsfrist in Monate dividiert, aus der der Wert der Monatsrate errechnet wird.

489 Abs. 5 BGB legt den Fremdkapitalzinssatz als prozentualen Anteil am aufgenommenen Kreditbetrag fest, der auf der Grundlage der einjährigen Kreditaufnahme errechnet wird. Die Preisindikationsverordnung legt fest, wie ein Finanzinstitut die Sollzinsen ausweisen soll. Dabei wird zwischen dem fixen Sollzins für festverzinsliche Kredite und dem variablem periodischem Sollzins, der für Kredite mit variablem Zins verwendet wird, differenziert.

Ist der Sollzins fixiert, kann sich der Zins während des Kreditzeitraums noch ändern, wenn nur ein begrenzter Zeitabschnitt für den Festzins festgelegt wird. Der Darlehensnehmer und der Darlehensgeber handeln nach Ende der Zinsbindungsfrist einen neuen Darlehenszins aus, der auch für einen bestimmten Festschreibungszeitraum gilt. Der Nominalzinssatz ist der Fremdkapitalzinssatz, den ein Darlehensnehmer für ein Kreditgeschäft zu zahlen hat.

Der Nominalzinssatz wird für ein Jahr nach dem anderen errechnet. Die Kalkulation geht von einer Verzinsung am Ende des Jahres aus. Tatsächlich bezahlen die Schuldner jedoch die Fremdkapitalzinsen monatlich pro rata zusammen mit der Darlehensraten. Aus dieser vorzeitigen Rückzahlung der Zinszahlungen resultiert für einen Schuldner ein über dem Nominalzinssatz liegender Zinsfuß.

Bei privaten Kreditnehmern ist der Realzinssatz nicht von Bedeutung, da er der um die Inflationserwartung bereinigte Nominalzins ist.

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