Verbraucherkredit

Konsumentenkredit

Übersetzung Deutsch-Englisch für Verbraucherkredite und Musterübersetzungen aus der technischen Dokumentation. Wie sieht ein Verbraucherkredit aus? Eine Kreditvereinbarung ist jede Vereinbarung, nach der ein Gewerbetreibender in Abweichung vom Schritt-für-Schritt-Prinzip einen Verbraucherkredit in Gestalt einer gestundeten Zahlung, eines Kredits oder einer anderen vergleichbaren finanziellen Unterstützung im Rahmen seines Gewerbes, Geschäfts oder Berufs vergibt oder zu vergeben gedenkt. Der Grundsatz der schrittweisen Erbringung von Dienstleistungen in bilateralen Vereinbarungen, wie z. B.

Kaufverträgen, besagt, dass der Austausch von Dienstleistungen schrittweise stattfinden muss, d. h. keine der Parteien ist befugt, von der anderen Partei Vorauszahlung oder Gutschrift zu fordern.

Im Falle von Verbraucherkrediten räumt der Händler dem Konsumenten mehr Zeit zur Schuldentilgung ein. Der Anspruch auf Vorfälligkeit gilt nicht für Darlehen, die für den Bau oder die Renovierung von Wohngebäuden mit einer Dauer von mehr als zehn Jahren vorgesehen sind, die durch eine Grundschuld besichert sind oder 25 000 EUR überschreiten, je nach dem, welchen Kreditbetrag gutgeschrieben, d.h. an den Endverbraucher gezahlt wird.

Unternehmen, deren Geschäftszweck die Vergabe oder Vermietung von Darlehen ist, d.h. Kreditanstalten, insb. Bänke, Privatkreditvermittler oder Immobilien-Treuhänder, müssen Ehepartner informieren, die ein Darlehen als Konsumenten gemeinschaftlich aufnimmt. Die Informationspflicht gilt nur für gewerbliche Geldgeber oder Broker. Die berufsmäßigen Darlehensgeber müssen in jedem Falle klarstellen, dass die Ehepartner gesamtschuldnerisch haften und dass daher der gesamte Schuldenbetrag von jedem von ihnen in jeder beliebigen Ordnung einforderbar ist.

Darüber hinaus müssen die berufsmäßigen Darlehensgeber erklären, dass die Verbindlichkeit auch bei einer Aufhebung der Eheschließung, namentlich bei einer Ehescheidung, bestehen bleibt und dass das Bundesgericht die Verbindlichkeit eines Ehepartners im Scheidungsfall innerhalb eines Jahrs auf eine Ausfallgarantie begrenzen kann. Unterweisungspflichten bestehen nur gegenüber Ehepartnern, nicht aber gegenüber Lebenspartnern.

Eine Verletzung der Informationspflicht durch den Unternehmer wird mit einer Ordnungsgeldstrafe von bis zu 1450 EUR geahndet. Die Vertragsschließung ist davon nicht betroffen und der Darlehensgeber ist nicht verpflichtet, den Ehepartnern eine Entschädigung zu zahlen. Kommt der Darlehensnehmer mit der Tilgung des Darlehens in Rückstand, d.h. er kommt nicht pünktlich zur Zahlung, hat der Darlehensgeber Verzugszinsen zu zahlen.

Im Nicht-Geschäftsverkehr, also zwischen einem Entrepreneur und einem Konsument oder zwischen zwei Verbrauchern, belaufen sich diese auf vier Prozentpunkte. Für Privatpersonen gibt es auch spezielle Vorschriften in Bezug auf den Missbrauch von Zahlungsverkehrskarten, vor allem von Kredit- und EC-Karten. Beim Distanzhandel, z.B. bei Transaktionen im Netz, wie z.B. beim Einkaufen in einem Online-Shop, kann der Karteninhaber vom Austeller die Stornierung oder Erstattung einer Reservierung bei Missbrauch der Kreditkarte oder ihrer Angaben fordern.

Dieses Recht darf nicht zum Schaden des Kunden beeinträchtigt werden. Wenn jemand in einem Online-Shop Kleidung für 100 EUR einkauft und diesen Betrag mit einer Karte zahlt und das Betreiberunternehmen des Online-Shops sie doppelt belastet, d.h. 200 EUR, dann kann er vom Kreditkartenherausgeber die Rückbuchung dieser Bezahlung einfordern.

Die Kreditkartenfirma kann entweder den Geldbetrag von der Person einfordern, die den Geldbetrag übermäßig belastet hat, aber wenn dies nicht möglich oder nicht mehr möglich ist, muss die Kreditkartenfirma selbst die überhöhten 100 EUR an den Karteninhaber zurückzahlen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum